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Lyrik-Mutige für mehr Wald und Literatur im Waldviertel

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Asta-Romantrilogie- und „Conchita Wurst – backstage“ -Autor Mario Lackner mit Poesie*Akademie-Gründerin Indigo bei seiner Buchpräsentation in Langaus Freizeitmuseum (Foto: Robert Schmutz)

Langau. Die die neu gegründete Poesie*Akademie setzt zu Frühlingsbeginn auf das Pflanzen neuer Wälder.

Im Rahmen des Grenzland-Stammtisches von Waldviertel-Aktivist Mario R. Lackner präsentiert Lyrik für Mutige am Donnerstag, 26. März 2015 um 19 Uhr im Lascha, dem Gasthaus ohne Grenzen in der Freizeithalle Langau, „Forderungen zur Waldförderung”.

„Literatur, Gedichte und Geschichten können nur in einer Kultur entstehen, die den Ausgleich mit der Natur sucht und auch findet. Besonders hier bei uns im Grenzland zwischen Zlabings (Slavonice) und dem Thayatal-Nationalpark gilt es der Mitwelt / Umwelt Flächen zurück zu geben”, so die Gründer*innen von „Lyrik für Mutige“.

„Flora und Fauna haben bei politischen Entscheidungen keine Fürsprecher*innen. Sie können selbst nicht mitreden, daher erheben wir unsere Stimme, um bereits bestehende Waldstücke mit anderen zu verbinden und neue Wälder entstehen zu lassen. Dies ist nicht nur gut für Österreichs CO²-Bilanz, sondern auch für die Chancen unserer Gastronomie- und Tourismusbetriebe im Grenzland zu Südböhmen und -mähren.”, ergänzt Asta-Romantrilogie-Autor und (Regional-)Entwicklungsforscher Mag. Mario Lackner, Mitglied der Bürgerinitiative Windpark-frei und Gründer der Facebook-Aktion Unser Waldviertel schützen.

Natürlich widmet sich die „Lyrik für Mutige“ auch seinem Kernthema der Literaturförderung, daher wird im Rahmen des Abends auch sein 1. Schreibwettbewerb „DiCHT!” vorgestellt. Weitere Informationen via Indigo und Mario Lackner (Tel. 0699 / 14002612) auf facebook.com/LyrikMutige – auch ohne Facebook-Profil zugänglich!

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Foto: Christian Freitag

Bei der Volksbefragung in Sigmundsherberg haben alle verloren

Foto: Bürgerinitiative Lebenswertes Sigmundsherberg

Foto: Bürgerinitiative Lebenswertes Sigmundsherberg

Die Volksbefragung am 12. Oktober ist knapp aber doch mit einem Doppel-Ja ausgegangen. Bürgermeister und Gemeinderat wischen sich den Schweiß aus der Stirn, profitierende Bank und Aktiengesellschaft nicken erleichtert und die Grundeigentümer der Flächen, auf denen die 200 Meter hohen Kraftwerktürme gebaut werden sollen, freuen sich auf den vielleicht bald schon einsetzenden (jedoch relativ bescheidenen) Geldregen – allen voran das Stift Geras.

Klar, dass in dieser Siegerstimmung Bürgerinitiativen stören, die am Boden geblieben sind, die der Bevölkerung keinen Sand in die Augen streuen und Zeuginnen einer gewaltigen PR-Kampagne wurden, die ihr Ziel nicht verfehlt hat. Weiterlesen

Übernimmt Aktiengesellschaft Macht in Sigmundsherberg?

Ein Gastbeitrag von Ozero Maryan

Am 12. Oktober 2014 stimmen die Bürgerinnen und Bürger der kleinen Waldviertler Gemeinde Sigmundsherberg über die Verringerung von Mindestabständen zu Wohngebieten für zwei geplante Windkraft-Industriezonen ab. Sollte die Mehrheit der Stimmberechtigten mit Ja votieren, erfüllen sich vielleicht schon bald die Profitträume einer Aktiengesellschaft, die seit dieser Woche mit Plakatständern am gesamten Gemeindegebiet Werbung für ihre Firmeninteressen macht: Weiterlesen

Kunst für das Waldviertel gegen den Ausverkauf an die Windkraft-Industrie

Foto: Christian Freitag

Foto: Christian Freitag

Geruhsame Landschaften, voller Innovation und Fantasie.

Unverbaute Zukunft – wohin das Auge reicht.
Unendlich große Gegenwart,
Reich an Wald und reich an Leben.

Weit wird das Herz und still das geschäftige $treben.
Und keine Windkraft-Industrieanlagen,
Keine Türme, die rot die Nächte fluten.

Ja, so soll es bleiben,
So kann’s gescheh’n –
Neues wird durch die Träume weh’n.
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