EIN „ZUAGROASTA“ FÜR LANGAU!

SP Langau_Ortstafel_Trio1_face0Das hätte sich Mario selbst nicht gedacht, dass er nach Abschluss seines Studiums in die Politik geht! Menschen in schwierigen Lebenslagen zu beraten, den Kreativbetrieb Traumsieberei OG aufzubauen und gleich eine ganze Roman-Trilogie zu schreiben klingt nach Arbeit genug. Warum also 2013 die Kandidatur für den Landtag und jetzt 2015 für Langaus Gemeinderat? Wir haben ihn bei einem Häferl Kaffee in einer der gemütlichen Langauer Gastwirtschaften getroffen und zum Interview gebeten!

Warum bei all deinen anderen Lebensaufgaben noch zusätzlich die Politik?

Weil das Waldviertel eine Stimme in der Politik braucht, die der allmächtigen ÖVP nicht nach dem Mund redet. So Langau will, bekommt es mit mir einen SPÖ-Gemeinderat, der konstruktiv und weltoffen Diskussionen bereichern wird. Das wird für ein herzlicheres Miteinander im Gemeinderat sorgen und Langau zu besseren Lösungen führen.

Du bist erst ein Jahr lang Teil der Sozialdemokratie. Davor warst du rund um die Nationalratswahl 2013 als Politikberater für die Grünen tätig, hast Kontakte zu „Europa Anders“ und Neos gepflegt und hast 2012/2013 einige Monate beim Team Stronach als Gesundheitsexperte, PR-Talent und Landtagskandidat parteifrei und unentgeltlich mitgearbeitet. Klingt nach intensiver Suche nach einer politischen Heimat…

Genau so ist es! Ich habe mich nicht der erstbesten Partie angeschlossen, um durch eine Parteimitgliedschaft mir gesellschaftliche Vorteile zu verschaffen. Da hätte ich direkt und ohne Umschweife der ÖVP beitreten müssen, was ich aber abgelehnt habe. Die ÖVP ist in Niederösterreich seit dem II. Weltkrieg ununterbrochen an der Macht. Klar, dass sie dadurch an Reformkraft verloren hat und nicht mehr ausreichend offen für Innovation und Kreativität ist – zwei Dinge, die wir unbedingt brauchen, um in der Politik bestmögliche Lösungen für das Gemeinwohl zu finden! Die ÖVP muss daher ihre derzeitige Allmacht verlieren, in Niederösterreich und eben auch in Langau, um in Koalition mit einer vernünftigen Partnerpartei wieder bessere Arbeit für die Leute machen zu können – jenseits von Freunderlwirtschaft, Angstmache und Dominanzgehabe.

Und um dabei mitzuhelfen etwas zu verändern hast du dich nach einer Partei umgesehen, die genau dieses Ziel glaubwürdig und nachhaltig verfolgt?

Ganz genau! Bei der Glaubwürdigkeit bin ich bei vielen Parteien fündig geworden, doch nur die SPÖ Niederösterreich verfolgt diesen Kurs seit Jahren nachhaltig und hat in Mag. Matthias Stadler einen neuen Landesvorsitzenden gefunden, der gemeinsam mit seinem Team das Zeug hat das Ruder zu drehen, um Niederösterreich mit Zuversicht und Tatkraft aus der ÖVP-Vergangenheitsverliebtheit in eine offene, soziale und moderne Zukunft zu führen. Das gilt es auf allen Ebenen zu stärken, auch im Gemeinderat von Langau!

Was sind deine Pläne für deine Arbeit im Gemeinderat, solltest du am 25. Jänner hineingewählt werden?

Mikrofon in der Politik sein. Für die Anliegen der Jugend und die Unternehmer in Langau, aber auch ein offenes Ohr für die Gastronomie und Tourismusbetriebe haben, die in der Region derzeit leider durch das ÖVP-Projekt von 200 Meter hohen Kraftwerkbauten in Sigmundsherberg und Meiseldorf bedroht wird. Ich möchte die Pensionist*innen im Ort unterstützen und das freundschaftliche Klima zu unseren tschechischen Nachbar*innen weiter entwickeln – Hand in Hand mit meinen SPÖ-Kolleg*innen, der Bürgerliste UPW und unserem wunderbaren Bürgemeister Ing. Franz Linsbauer, den ich als Freund und Visionär ungemein schätze.

Das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen…

So soll es auch sein, das ist nicht nur so eine Fantasy aus meinem neuen Roman „Asta und das Licht der Welt (im Dezember im Verlag Berger erschienen). Die ÖVP plakatiert bei uns im Ort richtigerweise „Einer für alle und alle für einen“ und so ist es auch in Langau. Dafür bin ich von Herzen dankbar und möchte mit meiner Kandidatur diese menschliche Gemeinschaft einfach bestärken und ergänzen. „Ein Zuagroasta für Langau“ eben.

Dem „Zuagroastn“ in Langau vielen Dank für das Interview!

Quelle: Bezirksblätter Horn, Jänner 2015

Quelle: Bezirksblätter Horn, Jänner 2015

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Ein Gedanke zu „EIN „ZUAGROASTA“ FÜR LANGAU!

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