Schluss mit der (Sonnen-)SCHEIN-POLITIK!

SP Langau_Ortstafel_Trio1_face0Ja ja, da grinst wieder so einer von diesen Politikern vom Wahlplakat. Nun ja, wir von Langau Sozial+Demokratisch konnten uns gerade einmal ein Transparent leisten, aber mein Lächeln ist echt und ich bitte mich nicht mit diversen Korruptis zu verwechseln, die in den letzten Jahren unsere Demokratie durch den Kakao gezogen haben.

Grinsen und Lächeln fällt mir zwar gerade in den Wochen vor einer Wahl schwer, aber wird ein miesepetriges Gesicht gern gewählt? Eben. Daher lächle ich trotz der üblichen Gepflogenheiten hier bei uns in der (Nicht-)Tourismusregion WALDVIERTLER WOHLVIERTEL. Warum ein „Nicht-“ in Klammer? Weil die ÖVP-Bürgermeisterriege drauf und dran ist unsere touristischen Chancen in den Wind zu schlagen, genauer gesagt in die zig Windkraft-Industrieanlagen, die 200 Meter hoch unsere Waldviertler Wälder entstellen sollen – geht es nach den Plänen unserer ÖVP-Bürgermeister und angeschlossenen Gemeinderäten, die beherzten Einsatz für die Energiewende mit einem Kampf gegen Wälder, sowie bedrohte Flora und Fauna verwechseln.

Trotz massiver Proteste in Bevölkerung, Kunst/Kultur/Kreativwirtschaft und Wissenschaft halten sie (leider auch mit Unterstützung vieler meiner Parteifreunde) an den Kraftwerk-Undingern fest anstatt ökologisch vertretbarere Windkraft-Technologien anzudenken, die einer nachhaltigen Regionalentwicklung nicht im Wege stehen würden.

Kann mir jemand das Demokratie-Verständnis der ÖVP-Bürgermeister erklären, die trotz großer Ablehnung der Kraftwerke-im-Wald-Projekte (allein 700 schriftliche Einsprüche in Meiseldorf, weitere rund 600 in Sigmundsherberg) genau an dieser monströsen Form der Windkraftnutzung festhalten? Tun sie es nur, weil es hinter den Kulissen seit Jahren mit Raiffeisen, Industrie und römisch-katholischer Kirche fix und foxy ausverhandelt wurde? Nur, weil man einen einmal eingeschlagenen Kurs nicht korrigieren darf? Nur, weil … warum eigentlich?

Warum eigentlich nicht die Gunst der Stunde nutzen, für das gesamte Waldviertler Wohlviertel!? Warum nicht Open Space-Diskussionsrunden mit allen, die es bewegt, um die Krise als Chance zu nutzen, um neue Wege zu gehen, die auch unsere tschechischen Nachbar*innen beeindrucken und die dortige Atom-Lobby an Einfluss verlieren lassen werden? Warum nicht innehalten und sickern lassen, dass es Zeit ist umzudenken oder wenigstens einmal mit den Waldviertel-Aktivisten von Windpark-frei und Unser Waldviertel schützen. ergebnisoffen reden?

Schluss mit der Sonnenscheinpolitik! Nicht nur in Kameras lächeln und über positive Dinge auf Gemeinde-Homepages und in den Ortszeitschriften berichten. Sich und die Bürgerschaft auch mit harten Brocken konfrontieren, sich der Diskussion stellen – nicht nur zum Schein! Gemeinsam aus Sackgassen umkehren und neue Wege finden! Und noch einmal: miteinander ergebnisoffen reden, vielleicht zum ersten Mal und sich nicht nur Pros und Kontras an den Kopf knallen!

DAS HERZ ÖFFNEN – gerade gegenüber dem vermeintlichen Gegner*innen – und draufkommen, dass wir alle im Grund das selbe wollen: ein blühendes Waldviertel mit besten Zukunftschancen.

Ich bin dafür offen. Ihr, Sie und du auch?

fragt Mario Lackner, Mag. (Internationale Entwicklung) und Dipl. Sexualpädagoge/-berater nach Prof. Perner, Erwachsenenbildner, Autor, Moderator und Politikberater, der am 25. Jänner 2015 selbst auf der Liste der SPÖ Langau für den Gemeinderat kandidert.

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Ein Gedanke zu „Schluss mit der (Sonnen-)SCHEIN-POLITIK!

  1. Pingback: VOR DER MORGENRÖTE IST ES SCHWARZ. Kommentar zu den Gemeinderatswahlen im Waldviertler Grenzland. | GrenzlandDemokratie

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