Es werde Licht im Waldviertel

Foto0071EINLADUNG ZUR BUCHPRÄSENTATION „ASTA UND DAS LICHT DER WELT“ IN LANGAU AM 21.12.2014, 19 UHR. (mehr dazu auch auf der Facebook-Seite „ASTA-Trilogie„)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Kerzen spenden Wärme und Zuversicht – gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, in der die Sonnenstunden bis 21. Dezember sukzessive weniger werden und jeder von uns noch sein und ihr demokratisches Recht auf Einspruch wahrnehmen kann.

Wir können es den Gemeindepolitikern in Meiseldorf schriftlich geben, was wir von ihren Plänen halten den Wald an der Grenze zu Sigmundsherberg mit 200 Meter hohen Kraftwerktürmen zuzubetonieren.

Dort am Ostrand des Waldviertels haben sich Aktiengesellschaften im Verbund mit ÖVP, dem römisch-katholischen Stift Geras und befreundeten Banken ein gigantisches Entwicklungsprojekt ausgedacht, das alles, was in dieser Region bisher geplant war, (im wahrsten Sinne des Wortes) in den Schatten stellt. Positiv entwickeln werden sich dabei aber nur die Kontostände der Banken und Energiekonzerne, die an der Herstellung, Aufstellung und dem Betrieb der 200 Meter hohen Windkraft-Industrieanlagen verdienen.

Für das Gemeinwohl würden die Windparks Sigmundsherberg und Meiseldorf viele Einschnitte in die Lebensqualität mit sich bringen und langfristig betrachtet weniger Geld in den Gemeindekassen bleiben als wenn im „Waldviertler Wohlviertel“ auf eine nachhaltige Regionalentwicklung mit und nicht gegen die Natur gesetzt würde.

Deshalb sammeln derzeit die Bürgerinitiativen Windpark-frei und Lebenswertes Sigmundsherberg schriftliche Stellungnahmen aus der Bevölkerung, Kunst/Kultur/Kreativwirtschaft und Wissenschaft. In Sigmundsherberg hat man vor kurzem über 500 Einsprüche Bürgermeister Franz Göd (ÖVP) übergeben. Noch bis Weihnachten kann auch gegenüber Meiseldorf per E-Mail Protest eingelegt werden – auch wenn sich die Gemeinde-Internetseite und -Zeitung interessanterweise darüber ausschweigt…

Ich habe selten Lokalpolitiker so überzeugt und eingeschossen auf ein Kraftwerkprojekt erlebt. Es ist befremdend, wie bis dato berechtigte Bedenken vom Tisch gewischt werden und der Trampelpfad der Entwicklungsdenke des 20. Jahrhunderts beschritten wird. Wann wird es Licht in den betreffenden Bürgermeistern und Gemeinderät*innen? Wann hält man inne und erkennt, dass die Einflüsterungen der PR-Spezialisten der gewinnorientierten Aktiengesellschaften nur die halbe Wahrheit sind!?

Wird die Kommunalpolitik die kommenden Feiertage verwenden, um gemeinsam mit dem Stift Geras auch anderen Stimmen neben Interessensgemeinschaft Windkraft, EVN, Simonsfeld AG und W.E.B. Gehör zu schenken? Kommunikation und gemeinsam mit den Kritiker*innen der Kraftwerk-Projekte Lösungen angehen kann so einfach sein – wo ein Wille, da ein Weg!

Es werde Licht im Waldviertel, es werde Liebe! (adaptiertes Zitat aus Udo Jürgens‘ „Es werde Licht„)

Per E-Mail Einspruch bei der Gemeinde Meiseldorf erheben. Für Wald, Forst und Natur. Für bessere Zukunftsaussichten in Sachen Regionalentwicklung als 200 Meter hohe Kraftwerkriesen. Herzlichst,

Mario Lackner (Initiator von Unser Waldviertel schützen, Mag. Internationale Entwicklung, Biografie)

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