ANGST VOR MEGA-WINDPARKS? BERECHTIGT.

Bürgerproteste im Kobernaußerwald, Innviertel / OÖ im Juli 2013

Bürgerproteste im Kobernaußerwald / Munderfing im Innviertel, Juli 2013 (Foto: privat)

Via Facebook den Einsatz der Bürgerinitiativen Lebenswertes Sigmundsherberg und Windpark-frei für eine sinnvollere Regionalentwicklung und umweltschonendere Energiewende als 200 Meter hohe Windkraft-Industrieanlagen im Wald unterstützen. Unser Waldviertel schützen. Jetzt.

Politikberaterkollege Thomas Huber beschwichtigte uns vor kurzem in der NÖN: Wir sollten der Windenergie gegenüber nicht so skeptisch sein, ja uns im Gegenteil für die Energiewende einsetzen. Er schlägt damit in die selbe Kerbe wie viele Befürworter der gigantomanischen, 200 Meter(!) hohen Kraftwerkbauten, die vorallem im Wein- und Waldviertel aktuell zur Diskussion stehen (vgl. Brief an Landtagsabgeordnete). Wenn Huber (bis 2013  Landesgeschäftsführer der Grünen), die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und LandespolitikerInnen in St. Pölten den kritischen Stimmen wirklich zuhören, dann würden sie schnell erkennen, dass die GegnerInnen der Kraftwerkriesen allesamt große Befürworter erneuerbarer Energien sind (vgl. Windpark-NeinDanke.at).
Die Bürgerinitiativen landauf landab schreien berechtigterweise auf, da sich die Menschen demokratiepolitisch übergangen fühlten und nicht verstehen wollen, wie durch die Zerstörung von zusammenhängenden Wäldern Natur geschützt werden soll. (siehe Foto) Viele Windkraftwerke sind in Forstgebieten geplant und übersteigen von ihrer Höhe und Anzahl alles, was wir bis dato in Österreich an Windrädern kennen.
Das seit Landeshauptmann Dr. Prölls Ausspruch vor einem Jahr in NÖ endlich auch Bürgerbedenken angehört werden und zentral ein Raumordnungsplan für das gesamte Bundesland ausgearbeitet wird, ist ein erster sinnvoller Schritt in die richtige Richtung. Jetzt wäre es an der Zeit zu erkennen, dass die Ära der Mega-Regionalentwicklungsprojekte in die 1960er-Jahre gehört und jetzt im 21. Jahrhundert kleinräumige, individuelle Lösungen der Schlüssel zum Erfolg sind. Davon profitiert das Allgemeinwohl mehr als gewisse Banken und Energiekonzerne, die uns die veralteten Mega-Windparks schnell noch aufs Aug drücken wollen und anderswo bereits ihren Einfluss auf die Politik verlieren:Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wem unsere Landtagsabgeordneten und Bürgermeister näher stehen. 2015 können wir bei den Gemeinderatswahlen ein deutliches Zeichen setzen, was wir von zukunftsverbauenden Mega-Windparks oder einer wirklich zukunftsweisenden Politik für das Waldviertel und ganz NÖ halten, die mehr Arbeitsplätze schafft, Touristen und neue BewohnerInnen in die Region lockt als zerstörte Wälder und verbaute Landschaften.

Mag. Mario Lackner

Via Facebook den Einsatz der Bürgerinitiativen Lebenswertes Sigmundsherberg und Windpark-frei für eine sinnvollere Regionalentwicklung und umweltschonendere Energiewende als 200 Meter hohe Windkraft-Industrieanlagen im Wald unterstützen. Unser Waldviertel schützen. Jetzt.

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Ein Gedanke zu „ANGST VOR MEGA-WINDPARKS? BERECHTIGT.

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