Für ein politisches Denken jenseits von links / mitte / rechts

Die aktuellen Umfragen zeigen den gewaltigen Transformationsprozess in dem sich die II. Republik aktuell befindet. Bei der Nationalratswahl konnte die Große Koalition aus SPÖ und ÖVP knapp aber doch ihre Mandatsmehrheit verteidigen, doch das wird wohl bereits bei der EU-Wahl am 25. Mai 2014 Geschichte sein.

Angesichts der gravierenden Veränderung der politischen Landschaft (Aufflackern des Team Stronach 2013, Aufstieg der Neos 2013/2014, etwaige zukünftige Erfolge der AndersWahlallianz aus KPÖ, Piraten, Wandel und Unabhängigen und weiterer Anstieg der Nichtwählerquote) sollten wir uns auch die Frage stellen, ob bisherige ideologische Kategorien wie links / mitte / rechts noch Sinn machen.

Wie wäre es, in den Fokus zu rücken, ob Parteien sich in Worten (und Taten!) egozentrisch auf die Seite der Konzerne und Banken stellen oder altruistisch sich glaubhaft für das Allgemeinwohl einsetzen? Wer fungiert als Lobby für die Bürger*innen, wer für Partikularinteressen? Tendenzen werden in Form von Wortmeldungen und parlamentarischen Abstimmungsergebnissen sichtbar, wobei wir SPÖ, Grüne, Europa Anders und das neu formierte BZÖ als eher Allgemeinwohl-orientiert einstufen möchten und FPÖ, ÖVP, Neos und Team Stronach mehr Ego-orientiert.

Nach alter Links-Rechts-Denke zeigen die Umfragen ein Verhältnis von 36 : 62 an, nach dem hier und heute vorgeschlagenen Modell 61 (egoistisch) : 39 (altruistisch). So oder so höchst bedenklich, nicht wahr?Bild

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