Kann das Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden, so ist der Personenstandsfall ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister einzutragen

Diese ab 1. November 2013 rechtskräftige Änderung des bundesdeutschen Personenstandsgesetzes, welche Anfang Mai beschlossen wurde (vgl. Süddeutsche.de), ist eine der gesellschaftspolitisch relevantesten Entwicklungen innerhalb Europas seit 1789 und der damaligen Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen während der Französischen Revolution! (vgl. Wikipedia)

Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Frankreich die Annahme zum gesellschaftlichen Grundkonses herhoben, dass Menschen/Männer frei und gleich an Rechten geboren werden und dies Zeit ihres Lebens auch bleiben. Mitte des 20. Jahrhundert folgten die Vereinten Nationen mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte dem Geiste der Französischen Revolution und der US-Unabhängigkeitserklärung 1789 bzw. 1776. Jetzt Anfang des 21. Jahrhunderts macht sich in mehr und mehr Nationen die Erkenntnis breit, dass Menschen nicht nur in Form der beiden Geschlechtskategorien Mann und Frau gleich an Rechten geboren werden, sondern auch dann gleichwertige Anerkennung verdienen, wenn sie weder weiblich noch männlich, sondern sowohl als auch zur Welt kommen. Am indischen Subkontinent, Australien und Neuseeland gibt es bereits die Möglichkeit statt F(emale) oder M(ale) ein X im Reisepass als geschlechtlich undefinierter Mensch eintragen zu lassen (vgl. bpb.de).

Jetzt kommt offenbar diese gewaltpräventive und gesundheitsförderliche Entwicklung im Bereich der Verwirklichung der Menschenrechte und BewusstSeins-Bildung auch bei uns in Europa an! Ein sexualpolitisch spannendes Jahrhundert liegt vor uns!

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